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Chondroprotektiva: Knorpelschützende Substanzen

Die Gelenke sind einem Abnützungs- und Alterungsprozess unterworfen. Das Resultat dieses Prozesses ist ein Zustand, den wir mit Arthrose bezeichnen. Arthrosen sind im übertragenen Sinne die „grauen Haare“ unserer Gelenke. Arthrosen können schmerzhaft sein und zu einer Behinderung führen, je nach dem, welche Gelenke betroffen sind. Glücklicherweise ist aber längst nicht jeder Alterungsprozess der Gelenke mit Schmerzen verbunden. Es ist ein alter Wunschtraum der Menschheit, die Alterungs- und Abnützungserscheinungen verlangsamen beziehungsweise verhindern zu können. Dies ist jedoch nur in beschränktem Maß möglich. Medikamente, welche den Knorpelstoffwechsel aktivieren und den Knorpelabbau verzögern, nennen wir Chondroprotektiva (knorpelschützende Substanzen). Bei diesen Präparaten tritt der Behandlungseffekt erst verzögert ein, nach einigen Wochen bis Monaten. Chondroprotektiva werden in Form von Kuren angewendet und sind keine Schmerzmittel.

Beschreibung der einzelnen Chondroprotektiva

Chondroitinsulfat

Der Knorpel als schützende Gleitfläche zwischen den Knochen enthält viele verschiedene Substanzen. Er besteht aus Zellen und einer Grundsubstanz, die von den Knorpelzellen produziert wird. Chondroitinsulfat ist
einer der Hauptbestandteile der Knorpelgrundsubstanz. Dieser Stoff hemmt die Tätigkeit der knorpelabbauenden Eiweisse (Enzyme). Die Einnahme von Chondroitinsulfat fördert darüber hinaus die Herstellung von Knorpelgrundsubstanz und macht den Knorpel widerstandsfähiger. Chondroitinsulfat ist ein Naturprodukt und wird aus dem Tierreich gewonnen. Einsatzmöglichkeiten: Arthrose, Gelenkentzündung.

Metyhl-Sulfonyl-Methan MSM

MSM ist natürlich vorkommender organischer Schwefel, dessen Gehalt in den Gelenken mit zunehmendem Alter abnimmt. Im Zusammenhang mit chondroprotektiver Therapie muss die Substanz MSM angesprochen werden, die einigen Arthrose-Produkten zugesetzt ist. Einsatzmöglichkeiten: Arthrose, Gelenkentzündung.

Glucosaminsulfat

Glucosamin ist ein natürlich vorkommender Aminozucker, der in hohen Konzentrationen in der Gelenkstruktur vorkommt. Es wird aus natürlichen Quellen (Schalen von Meerestieren) gewonnen. Glukosaminsulfat ist als »symptom modifying drug« den antiinflammatorisch wirksamen NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) ebenbürtig und durch die länger anhaltende Wirksamkeit überlegen. Auch auf einen verzögerten Knorpel-Abbau gibt es Hinweise. Ferner konnte mit Glucosaminsulfat eine radiologisch messbare Reduktion der Kniegelenkspaltverschmälerung gezeigt werden. Einsatzmöglichkeiten: Arthrose, Gelenkabnutzung, entzündliche Gelenkbeschwerden.

Vitamin E

Vitamin E gehört zu den am häufigsten untersuchten Substanzen. Mehr als 40'000 wissenschaftliche Arbeiten beschäftigen sich mit seiner Bedeutung für den menschlichen Organismus. Unstrittig ist seine Wirkung zum Schutz der Körperzellen. Wird nicht genügend Vitamin E zugeführt, kommt es vor allem bei Menschen mit Gelenkentzündungen oder Gelenkverschleiss zu einer verstärkten Zerstörung der Knorpelzellen. Beim Abtransport der entstehenden Zelltrümmer bilden sich massenhaft so genannte freie Radikale. Diese aggressiven Sauerstoffverbindungen fördern das Absterben weiterer Körperzellen. Es entsteht ein Teufelskreis, den hoch dosiertes Vitamin E durchbrechen kann. Es fängt die freien Radikale ab und verhindert die Zellzerstörung.

Einsatzmöglichkeiten:

  • Verhinderung von vorzeitigen Alterungsprozessen durch freie Radikale
  • Prävention von Arteriosklerose
  • Stärkung des Immunsystems
  • Erhöhung der antioxidativen Kapazität

Jeder Mensch ist einzigartig.
Das gilt auch für seinen tatsächlichen Bedarf an Vitaminen & Co. Folgende Faktoren sind massgebend:

  • Alter, Geschlecht, Gewicht
  • Ernährungsgewohnheiten
  • Genussmittel
  • Umweltbelastungen
  • Stressbelastungen
  • Sportliche Aktivitäten
  • Genetische Dispositionen
  • Gesundheitszustand
  • Medikamenteneinnahme

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