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Vitamine stärken Herz und Kreislauf

Das Herz ist unser Motor

Das Herz ist das Zentrum des Blutkreislaufes und der Motor unseres Lebens.

Anatomisch gesehen ist das Herz ein etwa faustgroßer Hohlmuskel,der sich bei seiner Pumparbeit äußerst einfühlsam den Durchblutungs- und Nährstoffbedürfnissen der Organe und Körperzellen anpasst.

Ein gesundes Herz schägt im Ruhezustand etwa 60-80 mal pro Minute und pumpt dabei ungefähr 5 ltr Blut durch unseren Körper; dies bedeutet eine enorme Pumpleistung von ca 4000 - 6000 ltr Blut pro Tag.

Der Herzmuskel kann diese ununterbrochene, Hochleistung nur erbringen, wenn er selbst ständig ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird, die ihm über das Blut zugeführt werden. Zuständig für diese Versorgung sind die sogenannten Herzkranzgefäße, die als fein verästeltes arterielles Gefäßnetz den Herzmuskel durchziehen.

Aber nicht nur am Herzen, sondern über den ganzen Körper verteilt, transportieren die Blutgefäße wie ein weit verzweigtes Leitungsnetz das Blut mit all seinen wertvollen Bestandteilen bis in den letzten Winkel unseres Köpers.
Dabei fließt durch die Arterien hellrotes, sauerstoffreiches Blut. Auf ihrem Weg in den Körper verzweigen sich diese Arterien und werden dabei immer dünner bis sie nur noch einen Durchmesser von 0,01 mm haben und damit gerade noch groß genug sind, das die roten Blutköperchen nacheinander hindurchgleiten können. In diesen feinen Äderchen, den Kapillaren, findet der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid und allen anderen Nährstoffen wie Glucose, Vitaminen und Mineralstoffen statt. Dabei nehmen die Kapillaren im Gegenzug die Stoffwechsel-Endprodukte aus dem Gewebe auf, das Blut färbt sich dunkel, und aus den Arterien werden nun Venen. Diese Venen transportieren das nährstoffarme, verbrauchte Blut zum Herzen zurück.

Man schätzt, dass das gesamte Blutgefäßsystem in unserem Körper etwa die Länge von 100.000 km hat. Die Blutgefäße sind von innen glatt und mit einer Art Schleimhaut überzogen sind. Bekommt diese Schleimhaut Rissen, können sich Stoffwechsel-Endprodukt auf den schadhaften Stellen ablagern. Es kommt zu Entündungen und die Gefäßwände schwellen an. Dadurch verengt sich das Gefäßlumen bis hinzu einem Verschluß.

Seit einigen Jahren weiß man, daß eine Ursache für diese Schleimhautschäden ein Mangel an Folsäure und den Vitaminen B6 und B12 ist.

Fehlen nämlich diese 3 Vitamine im Körper, kommt es zu Störungen im Eiweiß-Stoffwechsel. Homocystein, ein natürliches Zwischenprodukt im Eiweiß-Stoffwechsel,kann nicht weiterverarbeitet werden und der sog Homocysteinspiegel im Blut steigt an.

Durch seine erhöhte Konzentration kann das Homocystein eine direkte toxische Schädigung der Gefäßwände hervorrufen.Es entstehen also feine Schleimhautrisse in der Gefäßwand Wasser, in die sich Eiweiß, Fett und Cholesterin einlagern können. Die Gefäßwand reagiert darauf mit einer Entzündung und schwillt an. Medizinisch bezeichnet man diesen Prozess als Schaumzellbildung. Je stärker die Schwellung wird, umso mehr Blutbestandteile lagern sich an ihr ab -es bildet sich der sog fibrinöse Plaque. Dieser verengt das Blutgefäß weiter, bis schließlich kein Blut mehr durch das Gefäß dringen kann.

Tritt ein solcher Verschluß am Herzen auf, spricht man von einer Koronaren Herzerkrankungen, deren wichtigste Komplikationen der Herzinfakt ist.

Solche Gefäßverengungen, die es in allen Bereichen unseres Körpers gibt, faßt man unter dem Begriff Arteriosklerose zusammen. In der Schumedizin wird nun für die Entstehung solcher arteriosklerotischen Prozesse leider oftmals nur das Cholesterien verantwortlich gemacht. Cholesterin ist jedoch ein unverzichtbarer Baustein unserer Zellmembranen. Es ist für die Bildung von Hormonen und Vitamin D erforderlich. Ausserdem ist es der Ausgangsstoff für die zur Verdauung nötigen Gallensäuren. Der Cholesterinwert allein sagt nicht sehr viel über das Risiko aus, an Herz oder Kreislauf zu erkranken. Eine gewisse Bedeutung hat aber das Verhältnis von cholesterintransportierenden Partikeln im Blut, die nach ihrer Dichte unterschieden werden und entgegengesetzte biologische Funktionen erfüllen. Die wichtigsten Vertreter sind das LDL-Lipoprotein, das unter anderem Cholesterin zu den verbrauchenden Zellen transportiert und das HDL-Lipoprotein, das überschüssiges Cholesterin zurück zur Leber bringt. Es hat sich herausgestellt, dass geringe HDL- sowie hohe LDL-Konzentrationen ein höheres Risiko bedeuten.

Im Laufe der Zeit stellten sich als weitere Risikofaktoren Rauchen, hoher Blutdruck, Übergewicht, aber auch Bewegungsmangel und vitamin- und ballaststoffarme Kost heraus.

Eine neuere Hypothese besagt, daß bevorzugt LDL-Lipoproteine an den Arterienwänden abgelagert werden, die durch freie Radikale oxidiert und damit beschädigt wurden. Wenn das so ist, könnte man durch eine erhöhte Konzentration von natürlichen Antioxidantien die Menge an oxidierten LDL-Partikeln vermindern und so das Risiko einer Herz- Kreislauferkrankung senken. Zu den natürlichen Antioxidantien zählen vor allem Vitamin E, das in der Zellmembran eingebaut wird und radikalische Kettenreaktionen abbricht, Vitamin C, weil in der Lage ist, verbrauchtes Vitamin E zu regenerieren und verschiedene Carotinoide und Vitamin A. Auch einige Enzymsysteme sind an der Entgiftung von Radikalen beteiligt und brauchen für ihre Funktion Spurenelemente wie Selen, Mangan usw. als aktivierende Faktoren.

Auf eine begleitende Zufuhr der anderen beteiligten Mikronährstoffen sollte ebenfalls stets geachtet werden, damit es nicht zu Ungleichgewichten kommt und die volle Funktionalität aller körpereigenen Systeme aufrecht erhalten bleibt.

Dazu zählen in erster Linie Magnesium und Vitamin Q10. Magnesium wirkt quasi als ein Herzschutz-Mineral, weil es die Zellmembranen stabilisiert und somit die Empfindlichkeit des Herzens gegen Stress vermindert.

Vitamin Q10 ist eigentlich kein richtiges Vitamin, da es vom Körper selbst gebildet werden kann. Die körpereigene Q 10 Produktion läßt aber mit steigendem Alter nach. Q 10 übernimmt als Coenzym eine zentrale Funktion bei der Energiegewinnung des Körpers und ist deshalb für die Zellen des Herzmuskels besonders wichtig. Ein Q 10 Mangel kann die Leistungsfähigkeit des gesamten Organismus beeinträchtigen.

Auch eine vermehrte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren aus Fischen (Fischöl) wirkt sich positiv aus, weil diese Omega 3 Fettsäuren in der Lage sind, Risikofaktoren wie hohen Blutdruck und erhöhte Lipoprotein -- und Blutfettwerte zu senken.

Viele Risiken, die zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, können wir zu einem großen Teil selbst reduzieren und somit positiv beeinflussen. Selbst einen hohe Cholesterinwert - viel LDL-Cholesterin im Verhältnis zu wenig HDL-Cholesterin kann jeder durch Ernährung, Bewegung und Vitalstoffzufuhr positiv beeinflussen. Das Rauchen kann man aufgeben und Übergewicht kann man mit gezielter Ernährung und Bewegung zu Leibe rücken.

Aber alle Veränderung des Ernährungs-und Bewegungsverhaltens allein und auch mit Einnahme von Standardmultivitaminpräparate reichen nicht wirklich aus, das Risiko von Herz- Kreislauf - Erkrankungen nachweislich zu senken. Erst durch die abgestimmte, hochdosierte Zufuhr orthomolekularer Mikronährstoffen kann hier effektiv entgegengewirkt werden.

Quelle:
Otto Knes, Biochemiker, Unisan GmbH
Gissi Studie 1999
Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin
Wiss. Verlagsges. Stuttgart 2002

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