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Mikronährstoff-Lexikon

Lesen Sie, auf welche Weise jeder einzelne Ihrer HCK®-Mikronährstoffe einen Beitrag zu Ihrer Gesundheit leistet!

Vitamine

Vitamin A (Retinol)
Gutes Sehen, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, hängt auch davon ab, ob man ausreichend mit Vitamin A versorgt ist. Der alte Spruch „Hast Du schon mal einen Hasen mit Brille gesehen?“, bezieht sich auf das in der Karotte enthaltene β-Carotin, das vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann. Der weitere Nutzen einer optimalen Vitamin A-Versorgung liegt vor allem im Schutz von Haut und Schleimhäuten und einer allgemeinen Unterstützung des Immunsystems. Auch Zähne, Zahnfleisch und Haare profitieren davon.

Carotinoide
Sie werden den Sekundären Pflanzenwirkstoffen zugerechnet und besitzen als „Radikalfänger“ eine starke antioxidative Wirkung.

α-Carotin und β-Carotin
Sind Vorstufen vom Vitamin A und werden deshalb auch als Provitamin A bezeichnet.

Lutein
Das zu den Carotinoiden gehörende Lutein hat vor allem Einfluss auf den Wasserhaushalt und die Funktionen der Zellwände. In der Netzhaut des Auges sind an der Stelle des gelben Flecks (Makula) normalerweise recht hohe Mengen an Lutein enthalten.
An diesem Ort des schärfsten Sehens können sich mit zunehmendem Alter degenerative Prozesse entwickeln (Makula-Degeneration), die bis zum Sehverlust führen können.
Die jahrzehntelange Einwirkung von Licht und Sauerstoff wird dafür verantwortlich gemacht.Weil Lutein an dieser Stelle wie ein Filter wirkt, ist es in der Lage die Makula vor diesen schädlichen Einflüssen zu schützen. Darüber hinaus kann Lutein Freie Radikale im Augenbereich abbauen.

Cryptoxanthin
Aus Cryptoxanthin wird Vitamin A gebildet.

Lycopen
Als weitaus stärkerer Radikalfänger als andere Carotinoide, stellt Lycopen ein hochwirksames Antioxidans dar. Neueren Studien zufolge spielt es bei der Vorbeugung vor verschiedenen Krebserkrankungen, vor allem des Verdauungstrakts, und kardiovaskulären Erkrankungen eine Rolle. Auch eine moderate Senkung des Cholesterinspiegels kann durch Lycopen erreicht werden. Zusätzlich verbessert Lycopen die Kommunikation der Zellen untereinander und hat positiven Einfluss auf das Zellwachstum. Es ist der rote Farbstoff der Tomaten.

Zeaxanthin
Zeaxanthin ist gemeinsam mit Lutein von besonderer Bedeutung für den Oxidationsschutz der Makula lutea (gelber Fleck in der Netzhaut).

Vitamin B1 (Thiamin)
Dieses Vitamin regt Ihren Appetit an und verleiht ihnen geistige Frische. Ihre Nerven werden gestärkt, wie auch Ihr Herz-Kreislauf-System.

Vitamin B2 (Riboflavin)
Riboflavin unterstützt den Aufbau von Haut, Haaren und Nägeln. Ebenso hat es einen positiven Einfluss auf die Sehschärfe, die Fitness und allgemeine Wachstumsprozesse.

Vitamin B3 (Niacin)
Niacin regelt wichtige Stoffwechselfunktionen. Es ist notwendig für die Energieproduktion und schützt Haut und Nervengewebe.

Pantothensäure (Vitamin B5)
Pantothensäure spielt eine sehr vielfältige Rolle und ist am ganzen Stoffwechsel beteiligt. Als Teil des Coenzyms A wirkt sie an über 100 Reaktionen im Stoffwechsel mit, wozu unter anderem der Auf- und Abbau von Kohlenhydraten gehört. Pantothensäure sorgt unter anderem für schöne Haut und gutes Gewebe, fördert die Funktionsabläufe des Nervensystems, steuert die Durchblutung, schützt die Schleimhäute und begünstigt das Haarwachstum.

Vitamin B6 (Pyridoxin)
Weil Vitamin B6 eine zentrale Rolle im Aminosäurestoffwechsel spielt, ist es am Auf- und Abbau von Eiweissen beteiligt. Davon hängt unter anderem auch die Bildung der Botenstoffe des Gehirns ab. Das Zustandekommen des roten Blutfarbstoffes und die Immunabwehr werden ebenfalls durch Vitamin B6 günstig beeinflusst.

Biotin (Vitamin H/B7)
Schöne Haut, Haare und Nägel sind das Resultat, wenn dem Stoffwechsel genügend Biotin zur Verfügung steht. Biotin baut als Enzym im Fettsäurestoffwechsel Fettsäuren auf und ab und regelt auch den Cholesterinstoffwechsel. Ebenfalls sind Kohlenhydratund Proteinstoffwechsel wie auch die Regulation des Blutzuckerspiegels von einer optimalen Biotin-Versorgung abhängig.

Folsäure (Vitamin B9)
Folsäure wird bei der Zellteilung benötigt und hat eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung und Funktion des Nervensystems. Beim Mann sorgt es für eine gute Qualität der Spermatozoen. Die Produktion von Antikörpern wird ebenso gefördert wie das Wachstum von Haaren und Nägeln.

Vitamin B12 (Cobalamin)
Es ist verantwortlich für die Bildung der roten Blutkörperchen und sorgt dafür, dass Sie starke Nerven haben. Eine gehobene Stimmungslage, Optimismus und Lebensfreude sind ohne Vitamin B12 schwer möglich und auch, wenn Sie sich konzentrieren müssen, darf es nicht fehlen!

Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C hat viele Funktionen: Es ist vor allem ein Antioxidans, das als solches die Zellen vor Freien Radikalen schützt. Das Immunsystem wird durch Vitamin C gestärkt, und es spielt eine wichtige Rolle im Aufbau von Bindegewebe und Knochen. Letztlich profitieren von diesem „Allrounder“-Vitamin der gesamte Stoffwechsel, die Blutgefässe, das Zahnfleisch, die Haut, die Sehstärke und die Nerven. Auch Stimmungslage, Schlaf, Konzentration werden positiv beeinflusst, und vieles mehr...

Vitamin D3
Die wichtigste Funktion von Vitamin D3 ist die Regulierung des Kalzium- und Phosphatstoffwechsels. Der Aufbau und Erhalt von Knochen, Knorpeln und Zähnen ist davon abhängig.

Vitamin E NAT (Tocopherole)
Natürliches Vitamin E schützt Ihre Zellen durch seine starke antioxidative Wirkung und unterstützt die Zellfunktion. Neben den Zellmembranen werden auch das Erbgut und Blutfette vor dem Angriff Freier Radikale geschützt; Entzündungen und Arteriosklerose wird vorgebeugt. Zusätzlich ist Vitamin E an der Bildung von Muskeln und anderen Geweben beteiligt.

Carnitin
L-Carnitin unterstützt alle Organe mit hohem Stoffumsatz (Muskeln, Herz, Leber, Nieren): Es dient u. a. als Transportmolekül für Fettsäuren, die in den Mitochondrien verbrannt werden. L-Carnitin wirkt auch stärkend auf das Immunsystem und hat eine allgemein leistungssteigernde Wirkung – Müdigkeit und Erschöpfung werden bekämpft.

Cholin
Cholin unterstützt das Enzymsystem Ihrer Leber und hilft so bei der Entgiftung des Blutes. Auch der Transport von Triglyceriden und Fetten aus der Leber in das Gewebe wird von Cholin mitgetragen – eine Anreicherung dieser Stoffe in der Leber führt zur Fehlfunktion dieses lebenswichtigen Organs. Im Gehirn und den Nerven wird Cholin zu Acetylcholin umgewandelt, einem Hauptneurotransmitter, der im Gehirn Verhaltensweisen und Emotionen steuert. Durch die Einnahme von Cholin und Lecithin (Lecithin = Cholin,verbunden mit Inositol) kann Ihre Gedächtnisleistung gesteigert werden.

Coenzym Q10 (Ubichinon)
Jede funktionierende Zelle im Körper braucht Energie. Aufgabe des Coenzyms Q10, das in der Leber hergestellt wird, ist es nun, alle Zellen mit Energie zu versorgen. Ganze 95% der gesamten Körperenergie werden über das als Katalysator wirkende Q10 umgesetzt. Da zunehmendes Alter, regelmässiger Alkoholkonsum und Medikamenteneinnahme die körpereigene Produktion von Q10 vermindern, ist es sinnvoll, Q10 in diesen Fällen von aussen zuzuführen bzw. ab dem 40. Lebensjahr vorbeugend zu supplementieren. Unter anderem ist Q10 notwendig für eine normale Herzfunktion, es minimiert die Anzahl von Dauerschäden bei Herzanfällen und steigert die Abwehrkräfte des Herzgewebes.

Inositol
Es ist wie Cholin am Aufbau der Zellmembran beteiligt, darüber hinaus dient Inositol als Signalstoff bei der Übermittlung von Steuerbefehlen an die Zelle. Eine Neigung zu Ekzemen tritt oft zusammen mit einem Inositolmangel auf. Das Haarwachstum und die Gesundheit der Haare werden durch Inositol begünstigt.

PABA
Die Paraaminobenzoesäure (PABA) ist ein natürlicher wasserlöslicher Cofaktor der Vitamine der B-Gruppe. Es handelt sich um ein Antioxidans, das den Körper vor Sonneneinstrahlung schützt und Hautkrebs vorbeugt. PABA hält die Haut weich und geschmeidig und beschleunigt die Heilung bei Brandwunden.

Quasi Vitamine

α-Liponsäure
Alpha-Liponsäure besitzt eine ganz aussergewöhnliche Fähigkeit: Sie kann andere Antioxidantien (Vitamin C, E, Coenzym Q10, Glutathion) regenerieren. Der grosse Vorteil liegt also in der Aufrechterhaltung der antioxidativen Kapazität jedes einzelnen dieser Stoffe, was dazu führt, dass unser Immunsystem uns noch wirksamer schützen kann. Als Coenzym wirkt Alpha-Liponsäure in den Mitochondrien der Zellen und unterstützt so die Energiegewinnung. Auch für den Fett- Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel ist sie von zentraler Bedeutung.

Spurenelemente

Chrom
Chrom ist ein Spurenelement, das die Enzyme des Fettsäureaufbaus und Kohlenhydratstoffwechsels stimuliert. Darüber hinaus wird ein Zusammenhang zwischen Chrom und gesunden Blutgefässen vermutet. Auch die Funktionalität von Hornhaut und Linse des Auges wird durch Chrom günstig beeinflusst.

Eisen
Eisen ist ein Baustein vieler Enzyme und an der Bildung des Hämoglobins in den roten Blutkörperchen beteiligt, durch das der Sauerstofftransport im Blut erst ermöglicht wird. Für die Atmung ist es ebenso verantwortlich wie für das Wachstum. Chronische Müdigkeit kann durch einen Eisenmangel bedingt sein.

Jod
Jod wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen (Thyroxin) benötigt. Durch diese Hormone wird der gesamte Energieumsatz des Körpers beeinflusst. Unter anderem gehört dazu auch die Regulation der Körpertemperatur. Das Wachstum und die Entwicklung der Organe werden ebenfalls von den Schilddrüsenhormonen geregelt.

Kupfer
Kupfer ist Bestandteil vieler Enzyme, die vor Freien Radikalen schützen. Für unseren Stoffwechsel hat es grosse Bedeutung, denn es ist am Aufbau von Knochen und Bindegewebe beteiligt. Auch für die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung wird Kupfer benötigt.

Mangan
Das Spurenelement Mangan spielt eine grosse Rolle bei der Bildung vieler Enzyme und ist am Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel beteiligt. Für ein normales Knochenwachstum und die Knorpelbildung benötigt der Körper Mangan. Auch die Produktion von Sexualhormonen wird durch Mangan unterstützt.

Molybdän
Molybdän ist Bestandteil vieler Enzyme, hauptsächlich derjenigen, die Entgiftungsfunktionen inne haben. Darüber hinaus hat es einen positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Mann und Frau.

Selen
Dieses lebenswichtige Spurenelement unterstützt die Entgiftungsfunktionen Ihres Körpers und fördert so die körpereigene Abwehr. Selen verstärkt die Wirkung von Vitamin E und leistet als Bestandteil des essentiellen Enzyms Glutathionperoxidase einen Beitrag bei der Beseitigung von Freien Radikalen.

Vanadium
Das essentielle Spurenelement Vanadium unterstützt einige Enzyme in ihrer Funktion und wird beim Knochen- wie auch Zellwachstum benötigt.

Zink
Als Bestandteil, aber gleichzeitig auch Aktivator von vielen Enzymen, ist Zink unentbehrlich für das Haarwachstum und die Bildung der Hautstruktur. Das allgemeine Wachstum wird massgeblich von ihm beeinflusst.

Mineralstoffe

Calcium
Für den Aufbau und Erhalt von Knochen und Zähnen wie auch die kollagenen Fasern ist Calcium unerlässlich. Calcium sorgt für den richtigen Muskeltonus, einen gleichmässigen Herzschlag und ist an der Übertragung der Nervenimpulse beteiligt. Ihm wird auch eine, die Wundheilung beschleunigende,Wirkung zugesprochen.

Magnesium
Der für den Fett- Eiweiss- und Kohlenhydratstoffwechsel unentbehrliche Mineralstoff wirkt als Aktivator von ungefähr 300 Enzymen. Magnesium verbessert die Leistung des Herzmuskels, erweitert die Herzkranzgefässe und stabilisiert die Thrombozyten. Da Magnesium auch gerinnungshemmend und blutfettsenkend wirkt, spielt es eine Rolle bei der Herzinfarktvorbeugung. Gereiztheit und Aggressivität werden durch Magnesium vermindert und auch Stressreaktionen können abgeschwächt werden. Nerven, Muskeln und Knochen brauchen Magnesium.

Silizium
Silizium ist wie Calcium ein wichtiger Baustoff für Knochen, Knorpel, Bindegewebe, Haare und Nägel. Der Mineralisierungsprozess im Knochen wird durch die Anwesenheit von Silizium beeinflusst. Silizium steigert die Zahl von Abwehrzellen, festigt das Lungengewebe und wirkt entzündungshemmend. Ausserdem senkt Silizium die Bioverfügbarkeit von Aluminium, was für Personen mit Aluminiumbelastung interessant ist.

Kalium
Kalium reguliert den Blutdruck und den Herzschlag und ist verantwortlich für die Erregbarkeit der Muskeln und Nerven. Ebenso ist es für die Übermittlung von Nervenimpulsen unabdingbar.

Pflanzeninhaltsstoffe

Acacia Gum
Diese Substanz, die auch als „Gummi Arabicum“ bekannt ist, bringt Ihren Darm wieder in Schwung und mobilisiert auf diese Weise Ihr Immunsystem. Die natürlichen Mikroorganismen Ihres Darms verarbeiten Acacia Gum unter anderem zu kurzkettigen Fettsäuren, die Ihre Darmschleimhaut aufbauen. Das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, wird gesenkt.

Bioflavonoide, Zitrusbioflavonoide
Flavonoide haben äusserst vielfältige Wirkungen auf den Organismus. Sie zeigen einen günstigen Einfluss auf den Blutkreislauf und die Herztätigkeit, schützen bei Bestrahlung, haben bakteriostatische- und Antihistaminwirkung, setzen den Lactatspiegel herab und verbessern den Jodhaushalt. Sie senken die Körpertemperatur und wirken entzündungshemmend. Die Wirksamkeit und Bioverfügbarkeit von Vitamin C wird durch Flavonoide enorm erhöht.

Chaga
Chaga ist ein vorwiegend in Sibirien vorkommender Pilz, der im asiatischen Raum wegen seiner extrem antioxidativen Wirkung oft eingesetzt wird. Er wird in China sogar im Kampf gegen Tumore verwendet.
Chaga enthält grosse Mengen an Betulinsäure, die bei Krebszellen das Zelltod-Programm einleiten kann. Superoxiddismutase (SOD), ein stark antioxidativ wirkendes Enzym, ist ebenfalls in grosser Menge enthalten. Dadurch profitiert gerade das Immunsystem, denn es wird stabilisiert. Chaga kann die Widerstandsfähigkeit des Organismus wieder herstellen. Darüber hinaus besitzt Chaga harntreibende, entkrampfende, antimikrobische und reparative Eigenschaften. Die Darmflora kann durch Chaga gestärkt, Blutdruck und Pulsfrequenz können normalisiert werden.

Garcinia Gambogia (Hydroxyzitronensäure)
Diese Substanz verlangsamt die Fettsäurebiosynthese und hat darüber hinaus eine appetitzügelnde Wirkung. Sie wird primär bei Diäten zur Gewichtsreduktion eingesetzt.

Ginseng
Um die Hirnleistung und die Konzentrationsfähigkeit anzukurbeln, kann man sich eines altbewährten pflanzlichen Mittels bedienen: Ginseng. Dabei handelt es sich um die rübenartige Wurzel der Panax-Pflanze, die wegen ihren positiven Wirkungen auf die Gehirnfunktionen seit Jahrhunderten in Korea kultiviert wird. Ginseng kann in Stressituationen, bei Müdigkeit und Schwäche kräftigend wirken. Eine vorbeugende Wirkung gegenüber einer Altersdemenz wird vermutet.

Grünteeextrakt
Grüner Tee enthält eine Reihe von Polyphenolverbindungen, die eine sehr starke antioxidative Wirkung entfalten. Diese betrifft vor allem den Bereich des Herz-Kreislauf-Systems, indem eine Vorbeugung gegenüber Arteriosklerose stattfindet und der Cholesterinspiegel und Blutdruck gesenkt werden. Das körpereigene antioxidative System wird ein Stück weit entlastet.

Isoflavone
Isoflavone werden auch als Phytoöstrogene bezeichnet, weil sie östrogenähnliche Wirkungen haben. Im Gegensatz zu den „echten“ Östrogenen wirken Isoflavone aber hauptsächlich im Knochen und Blutgefässsystem. Phytoöstrogene haben positive Effekte auf den Hormon- und Knochenstoffwechsel und das Lipidprofil. Sie werden eingesetzt bei der Prävention von Krebsund Herzkreislauf-Erkrankungen.

Rotweinextrakt/OPC mit Resveratrol
Rotweinextrakt ist ein hochwirksamer, aus antioxidativen Flavonoiden (siehe Bioflavonoide) bestehender Stoff, mit der bekannten gefässschützenden Wirkung des Rotweins: Er wirkt entzündungshemmend und arteriosklerotischen Ablagerungen entgegen.
Eine Stoffgruppe, die der Rotweinextrakt beinhaltet, ist diejenige der Oligomeren Proanthocyanidine, besser bekannt unter dem Kürzel „OPC“. Die OPC haben eine ausgesprochen starke antioxidative Wirkung, die diejenige von Vitamin C 18-fach, und jene von Vitamin E etwa 50-fach, übersteigt! Gerade die OPC sind für die positive Wirkung von Rotweinextrakt auf das Herz-Kreislauf-System verantwortlich zu machen. Darüber hinaus wirken sie entzündungshemmend und blutdrucksenkend. Zu hohe LDL-Cholesterinwerte können günstig beeinflusst, die Wirkung von Vitamin C sogar verstärkt werden.

Silymarin
Silymarin wirkt entzündungshemmend und hilft mit, die Leber vor Giften und den Abbauprodukten des Alkohols zu schützen. Es stabilisiert die Zellen und vermindert so typische Allergiesymptome.
Silymarin wirkt wie viele andere Pflanzeninhaltsstoffe als Antioxidans und schützt somit vor den Folgen einer erhöhten Radikalbelastung. Die Neuentstehung von Leberzellen sowie die Regenerationsfähigkeit dieses Organs kann durch Silymarin gefördert werden.

Aminosäuren

Arginin
Die Aminosäure L-Arginin ist sehr wichtig für unseren Knochenund Fettstoffwechsel. Blutdruck und Cholesterinwerte können gesenkt- und die Plaquebildung im Blut verhindert werden. Die Wundheilung kann verbessert werden, Immunsystem und Libido können ebenfalls profitieren.

Carnosin
Man könnte diese Substanz auch als klassische „Anti-Aging- Aminosäure“ bezeichnen. Eine hohe natürliche Konzentration gibt es in Skelett- und Herzmuskel, Gehirn und Augenlinse. Carnosin hat einen positiven Einfluss bei degenerativen Erscheinungen (Herz, Knochen, Gelenke, Bindegewebe, Augen).

Cystein
Bei L-Cystein handelt es sich um eine nichtessentielle Aminosäure mit antioxidativen Eigenschaften. Sie wirkt bindegewebsstärkend, beschleunigt Heilungsprozesse und unterstützt Entgiftungsvorgänge.

Glutamin
Diese Aminosäure macht fit – im Kopf. Sie verbessert nicht nur das Gedächtnis, sondern auch die Konzentration. Gleichzeitig ist sie für Entgiftungsprozesse im Gehirn zuständig. Sie ist ein weiterer Helfer für das Immunsystem. Ausserdem schützt Glutamin sowohl Magen als auch Darm und stellt die Energie bereit, die die Nervenzellen dringend brauchen.

Glutathion
Glutathion dient der Zelle als Transportmolekül, um Aminosäuren in die Zellen zu befördern. Die Wichtigkeit dieses Stoffes erkennt man daran, dass alle Zellen reduziertes Glutathion benutzen. Es dient als Steuermolekül bei der Zellteilung und aller Reparaturgene. Glutathion schützt vor Strahlung und ist wichtig für das Immunsystem – es ist in der Lage, Vitamin C und E zu regenerieren. Glutathion schützt und baut die Darmschleimhaut auf, stärkt den Leberstoffwechsel und unterstützt die Zellentgiftung.

Glycin
Ist sehr wichtig für ein gesundes Bindegewebe und unterstützt die Leber bei der Entgiftung. Für die körpereigene Produktion von Kreatin ist Glycin unentbehrlich.

Isoleucin
Ohne die Aminosäure Isoleucin läuft auch die Verwertung der anderen Aminosäuren schleppender, Muskeln werden abgebaut, und Lustlosigkeit tritt auf. Diese Aminosäure sorgt für die Produktion von bestimmten Botenstoffen im Gehirn, die gegen Stress resistenter machen.

Kreatin Monohydrat
Steigert die Leistung der Muskel-, Gehirn- und Nervenzellen. Mit Kreatin kann mehr Energie bereitgestellt werden, für Ausdauerund Kraftsportler immer mit BCAAs, Magnesium und viel Wasser einnehmen. Kreatin verhindert die Ketosebildung bei Diabetikern und Leistungssportlern, welche bei der Energiegewinnung aus Körpereiweiss entsteht. Der Körper regeneriert sich schneller nach einer Leistung.

Leucin
Ohne Leucin gäbe es keine Muskeln. Leucin regt die Eiweisssynthese an, so dass Muskeln gebildet werden können. Auch für die Stabilität des Blutzuckers sorgt diese Aminosäure. Dadurch ist das Gehirn immer gleichmässig mit Zucker versorgt, den es zum Denken braucht.

Lysin
Lysin wird zur Behandlung von Herpes-Infektionen eingesetzt. Ein Mangel an Lysin kann die Neubildung von Muskel- und Bindegewebe beeinträchtigen. Es fördert die Synthese von Carnitin, verstärkt die Speicherung von Calcium und ist daher sehr sinnvoll bei Osteoporose.

Methionin
Diese für den Menschen essentielle Aminosäure wirkt histaminsenkend und damit antiallergisch. Sie beschleunigt Wundheilungsprozesse und den Gewebeaufbau. L-Methionin findet Anwendung zur Unterstützung des Anabolismus bei Sportlern und bei Lebererkrankungen. Bei Alkoholismus sowie längerfristiger, regelmässiger Einnahme von Paracetamol ist der Bedarf des Körpers an Methionin erhöht.

Ornitin
Ornitin wirkt im Muskel und fördert zusammen mit L-Arginin dessen Aufbau, da eine Ausschüttung von HGH (Wachstumshormon) ausgelöst wird. Es schützt die Leber und aktiviert den Fettstoffwechsel. Ebenso reduziert Ornitin den Anteil an Körperfett durch Erhöhung der Muskelmasse. Phenylalanin
Aus dieser Aminosäure bildet der Körper seine Glückshormone, zum Beispiel Noradrenalin oder Endorphine. Gleichzeitig wirkt sie gegen Depressionen. Und auch das Sättigungsgefühl im Gehirn wird durch Phenylalanin ausgelöst.

Prolin
Prolin sorgt dafür, dass Ablagerungen an den Gefässen abgebaut werden und verhindert so Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem stabilisiert Prolin die Sehnen, Knochen und Gelenke, dient aber auch zur Leistungserhaltung der Muskeln, wenn zu wenig Glukose im Körper vorhanden ist.

Taurin
Als Bestandteil von Gallensäuren hat Taurin eine wichtige Funktion im Stoffwechsel.
Die Bildung von Gallensäuren stellt den wichtigsten Weg für die Ausscheidung von Cholesterin dar. Taurin ist ein gutes Antioxidans und schützt die Zellen vor oxidativer Schädigung. Taurin wirkt positiv regulierend auf die Herzfunktion. Des weiteren besitzt es antiarrhythmische und blutdrucksenkende Eigenschaften.

Threonin
Eine gute Durchblutung des Körpers ist eine Folge eines ausreichend hohen Threoninspiegels. Diese Aminosäure weitet die Blutgefässe und sorgt dafür, dass vom Gehirn bis zum grossen Zeh genügend Blut fliesst. Sie fördert die T-Lymphozytenproduktion und ist hilfreich im Bereich der Nerven-/ Muskelentspannung. Wird bei starker Belastung (Sport) zur Energiegewinnung herangezogen.

Tryptophan
Schlafstörungen? Dann mangelt es wahrscheinlich an Tryptophan. Denn nur mit einem ausreichend hohen Spiegel dieser Aminosäure ist der Körper in der Lage, das Hormon Serotonin zu bilden. Dies ist einerseits verantwortlich für die innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Andererseits ist es aber auch das „Chefhormon“ – nur mit genügend Serotonin ist man kreativ, leistungsfähig und geistig hellwach. Gute Erfolge werden in Kombination mit Magnesium und Vitamin B6 erzielt.

Tyrosin
Nur mit dieser Aminosäure können Blutkörperchen gebildet werden und nur mit ihr funktionieren die Hormondrüsen der Körpers ausreichend (z.B. die Schilddrüse). Tyrosin wird wegen seiner stimmungsaufhellenden Wirkung bei der Therapie von Depressionen eingesetzt. Mittlerweile laufen Untersuchungen, ob sich die konzentrationsfördernde Wirkung dieser Aminosäure auch zur Behandlung von Alzheimer- und Demenzpatienten nutzen lässt.

Valin
Wenn „Nerven wie Drahtseile“ gebraucht werden, sollte Valin nicht fehlen. Gleichzeitig unterstützt Valin das Immunsystem und ist wichtig für die Muskelbildung. Es tritt meistens mit L-Leucin und L-Isoleucin zusammen auf.

5-HTP
L-5-HTP ist das pflanzliche Ebenbild der Aminosäure LTryptophan. Diese Substanz hat die gleichen Eigenschaften wie das normale L-Tryptophan, nur hat es den Vorteil, dass es die Blut-Hirnschranke überwinden und somit viel schneller und noch effizienter wirken kann. L-5-HTP wird aus den Samen der ostafrikanischen Pflanze Griffonia simplicifolia (Schwarzbohne) extrahiert.

Aufbaustoffe

Methyl-Sulfonyl-Methan MSM
MSM ist natürlich vorkommender organischer Schwefel, dessen Gehalt in den Gelenken mit zunehmendem Alter abnimmt. Im Zusammenhang mit chondroprotektiver (knorpelschützender) Therapie muss die Substanz MSM angesprochen werden, die vorzugsweise Arthrose-Produkten zugesetzt wird.

Chondroitinsulfat
Der Knorpel als schützende Gleitfläche zwischen den Knochen enthält viele verschie-dene Substanzen. Er besteht aus Zellen und einer Grundsubstanz, die von den Knorpelzellen produziert wird. Chondroitinsulfat ist einer der Hauptbestandteile der Knorpelgrundsubstanz. Dieser Stoff hemmt die Tätigkeit der knorpelabbauenden Eiweisse (Enzyme). Die Einnahme von Chondroitinsulfat fördert die Herstellung von Knorpelgrundsubstanz und macht den Knorpel widerstandsfähiger. Chondroitinsulfat ist ein Naturprodukt und wird aus dem Tierreich gewonnen.

Glucosaminsulfat
Glucosamin ist ein natürlich vorkommender Aminozucker, der in hohen Konzentrationen in der Gelenkstruktur vorkommt. Es wird aus natürlichen Quellen (Schalen von Meerestieren) gewonnen. Glukosaminsulfat ist als »symptom modifying drug« den antiinflammatorisch wirksamen NSAR (nichtsteroidalen Antirheumatika) ebenbürtig und durch die länger anhaltende Wirksamkeit überlegen. Auch auf einen verzögerten Knorpel-Abbau gibt es Hinweise. Ferner konnte mit Glucosaminsulfat eine radiologisch messbare Reduktion der Kniegelenkspaltverschmälerung gezeigt werden.

Ballaststoffe

Guar
Guar bildet quasi das Herzstück der HCK®-Mikronährstoffe. „HCK“ steht für „Hydro Cell Key“. Genau diese „Schlüssel“-Funktion (Key) übernimmt das Guar, das als kaltwasserlöslicher, rein pflanzlicher, Ballaststoff hochquellfähig ist und aus den Samen der indischen Büschelbohne gewonnen wird. In das spezialhochgereinigte Guar in Pharmaqualität, das als natürliche Matrix dient, werden die Mikronährstoffe mit einem international patentierten Verfahren eingebettet. Nach der Einnahme der HCK®-Mikronährstoffe quellen diese im Magen-/Darmtrakt auf und bilden grosse gelartige Oberflächen, in denen die Vital- und Nährstoffe abrufbereit dem Körper über Stunden zur Verfügung
gestellt werden. Die HCK®-Mikronährstoffe bilden im Quellzustand ein sogenanntes „kolloidales System“. Der kolloidale Zustand ist eine spezifische Eigenschaft aller biologischen Substanzen, also auch aller natürlichen Nahrungsmittel (Früchte, Gemüse und Getreide). Er befähigt den menschlichen Körper, die Mikronährstoffe optimal aufzunehmen, zu verdauen und weiter zu verwenden.

HPM Cellulose
Zusammen mit Hemizellulosen, Pektin und Lignin bildet die Cellulose den Hauptanteil der Ballaststoffe in Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft.

Inulin
Inulin dient den nützlichen Darmbakterien als Nahrung, regelmässiger Verzehr führt zu einer Verbesserung der Darmflora.

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